KfW-Förderung  für Bestandsimmobilien


Die KfW fördert mit einem Zuschuss von 10 % der Investitionssumme private Maßnahmen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche.


  • Wer kann Förderanträge stellen ?
    • Private Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieterinnen und Mieter
  • Was kann für die Nachrüstung gefördert werden ?
    • die Nachrüstung bestehender einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren und Fenster
    • den Einbau von neuen einbruchhemmenden Fenstern und Haus- oder Wohnungstüren ab Sicherheitsstufe RC2
    • die Nachrüstung von Rollläden und Fenstergitter
  • Wie hoch sind die Förderbeiträge für die Nachrüstung ?
    • bis zu 100% der förderfähigen Summe.
      Der Mindestförderbetrag beträgt pro Wohneinheit € 200,00 (10% aus der Mindestinvestition von € 2.000,00).
      Der maximale Förderbetrag beträgt € 1.500,00 (10% aus der max. Investitionssumme von € 15.000,00).
  • Wie hoch sind die Förderbeträge für neue Fenster ?
    • bis zu 100% der förderfähigen Summe. Neue Fenster können als Einzelmaßnahme bezuschusst werden (Programm 430), oder im Zuge einer Komplettsanierung eines Wohnhauses zum KfW-Effizienzhaus (Programm 152). Als Einzelmaßnahme beträgt der max. Förderbetrag € 5.000,00 je Wohneinheit (10% aus der max. Investitionssumme von € 50.000,00). Beim Umbau zum KfW-Effizienzhaus beträgt der max. Förderbetrag € 10.000,00 (10% aus der max. Investitionssumme von € 50.000,00). Der Einbau neuer Fenster ist an die Einhaltung von Mindestanforderungen, was den Wärmeschutzwert der Fenster betrifft, gebunden. Die Mindestanforderung an den Wärmeschutzwert des Fensters beträgt Uw 0,95 W/m²K und betrifft den Wert des gesamten Fensters (Gesamtwert aus Profilen und Glas).
  • Weitere Informationen erhalten Sie bei der KfW: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/

U-werte


Die wesentlichen Faktoren sind der Einsatz von Materialien, die hohe wärmedämmende Eigenschaften haben. Gemessen wird dies mit dem Uw-Wert – dem Wärmedurchgangskoeffizienten.

Dieser setzt sich zusammen aus dem Wert der Fensterprofile (Uf-Wert = Rahmen/Flügel und Ug-Wert = Wert des eingesetzten Glases). Erst die Gesamtbetrachtung gibt einen aussagekräftigen Wert.
Optimale Dämmwerte des Gesamtfensters liegen heute unter 1,0W/m²K. Bei Fenstern mit Baujahr vor 1975 liegen dieser Wert auch gerne mal bei 2,8 W/m²K mit Einfachglas sogar bis hin zu 5,2 W/m²K.
Also die Faustregel: Je kleiner der Wert, je höher die Dämmung.